Statt Tragödie handelt es sich um Kriminalfall

Erscheinungsdatum: 
05.06.2009

ProSzenium-Premiere heute in Villa

Entsetzliches Röcheln wird die Zuschauer heute Abend in der Villa irritieren. Eigentlich sieht in der ersten Szene alles nach "Hamlet" aus – doch es steht "Kommissar Zimmermann und die Liebe zum Theater" auf dem Spielplan des Theatervereins ProSzenium. Es handelt sich dabei um eine doppelbödige Kriminalkomödie, die sich durch eine humorvolle Persiflage auf das Theaterleben auszeichnet.

Gerade das "Theater im Theater"-Spiel machte für Regisseurin Petra Wahed-Harms und die 15 Darsteller den Reiz aus, dieses Stück auszuwählen. Seit einem knappen Jahr laufen die Vorbereitungen. Zu den Proben gehörte auch ein Extra-Training im Fechten. Nicht das Lampenfieber, sonder die Freude auf die Aufführungen in der Villa und in der Kulturlounge überwiegt beim Ensemble.

Einerseits ermöglicht der Autor einen Blick in die Theaterszene, andererseits offenbart sich ein Kriminalfall unter dem Souffleurkasten. Dieser Mordfall ruft Kommissar Zimmermann auf den Plan. Er weiß um Eitelkeiten und Eifersüchteleien. Der Autor steht hinter Erfolgsproduktionen wie "Swinging St. Pauli" oder "Villa Sonnenschein" vom Schmidt-Theater in Hamburg. Den "Zimmermann"-Krimi hat Thomas Matschoß für das Theater Wilhelmshaven geschrieben, wo das Stück 2002 seine Uraufführung erlebte.