Hase Hase (2011)

Schauspiel in 2 Teilen von Coline Serreau

(aufgeführt Juni / August 2011)

"Hase Hase“ ist die 9. Produktion von ProSzenium.

--- Presse-Echo ---

 Hase Hase


Ort der Handlung: Paris

Zeit der Handlung: Mitte der achtziger Jahre


Personen der Handlung:

  • Mama und Papa Hase
  • Marie, Bebert, Jeannot, Lucie und Hase (die Kinder der Familie Hase)
  • Gérard: Lucies Ex-Verlobter
  • Madame Duperri: die Nachbarin
  • Hervé Duperri: der Sohn der Nachbarin
  • Kleiner Soldat – Minister – Fernsehmoderator – Polizisten – Soldatinnen und Soldaten - Mann in Schwarz

Die skurril-witzige Komödie erzählt die Geschichte der Familie Hase, die eine 1 ½ Zimmer Wohnung am Stadtrand von Paris bewohnt. Mama ist der Mittelpunkt der Familie und hat für alles eine Lösung und für jeden ein offenes Ohr. Ihre Familie ist ihr größter Stolz. Der jüngste Sohn Hase (so genannt weil er mit zwei Schneidezähnen auf die Welt kam) geht aufs Gymnasium und der älteste Sohn Bébert studiert Medizin. Auch die anderen drei kommen gut zurecht: Marie betreibt mit ihrem Mann ein Café, Jeannot arbeitet als Dolmetscher in Brüssel und Lucie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem ernsthaften jungen Mann. Und Papa hat Arbeit. Was will man mehr vom Leben.

Doch mit einem Mal verändert sich die Welt der Familie Hase drastisch: Papa wird arbeitslos, Bébert entpuppt sich als illegaler Waffenhändler, Jeannot schmuggelt falsche Pässe und Bomben, die Töchter verlassen Ihre Männer und Hase ist ein Außerirdischer, der gesandt wurde, um zu prüfen ob die Menschheit es wert ist gerettet zu werden. Wie ein Fels in der Brandung versucht Mama nun der Familie Halt zu geben. Selbst die alte, schwerhörige Nachbarin und der vor dem Altar zurückgewiesene Ex von Lucie werden in den Familienkreis aufgenommen.

Doch Hase wird zurück gerufen und muss den Planeten verlassen. Zu allem Überfluss erschüttert über Nacht ein Putsch das Land und Bébert wird verhaftet. Die Rückkehr zu einem ruhigen, glücklichen Familienleben scheint nahezu aussichtslos. Doch die Familie gibt nicht auf und entwirft einen kühnen Plan zur Befreiung Béberts.


 
Zwischen Alltag und einer neuen Weltordnung, zwischen Realität und Utopie, zwischen den individuellen Egoismen und der allen gemeinsamen Suche nach einem lebenswerten Leben ist das Stück eine Hommage an die Familie und Menschlichkeit.
 
Die originellen und starken Figuren, sowie die Mischung zwischen Comic, Tragikomödie und Science Fiction machen das Stück seit der deutschen Erstaufführung durch Benno Besson im Mai 1992 am Berliner Schillertheater zu einem der meistgespielten und erfolgreichsten Theaterstücke in Deutschland.
 


Mitwirkende:

  • Mama Hase: Ines Paetzoldt
  • Papa Hase: Michael Weimann
  • Hase: Julia Pohl
  • Bébert: Michael Langner
  • Jeannot: Tom Schmidt
  • Marie: Susanne Lürßen
  • Lucie: Marieke Borgaes
  • Gérard: Jens Fischer
  • Madame Dupperi: Monika Roth
  • Hervé Dupperi: Herbert Hahn
  • Ministerpräsident: Heinz-Günther Harms
  • Polizisten: Rabea Sieler / Heike Fehner / Herbert Hahn
  • Kleiner Soldat: Heike Fehner
     
  • Spielleitung: Petra Wahed-Harms
  • Bühnenbild / Bühnenbau: Thorsten Klein / Michael Weimann /
                                             Jürgen Müller-Schönborn / Heinz-Günther Harms
  • Bühnenausstattung: Monika Roth
  • Licht + Tontechnik: Jens Fischer / Wolfgang Witt
  • Inspizientin: Monika Roth
  • Kostüme: Michael Langner / Ira Schönborn / Gitta Gabriel
  • Maske: Susanne Lürßen / Gitta Gabriel / Melanie Liebner / Ann-Kathrin Werna
  • Umbauteam: Heike Fehner / Miguel Luftmann
  • Souffleurin: Rabea Sieler / Heike Fehner
  • Fotos / Videos: Andreas Paetzodt / Heinz-Günther Harms
  • Redaktion: Ines Paetzoldt
  • Aufführungsbetreuung: Rabea Sieler / Angelika Funke
  • Kartenverkauf: Nicole Klein