Kommissar Zimmermann und die Liebe zum Theater (2009)

Theater im Theater - eine Kriminalkomödie in 2 Akten von Thomas Matschoß

(Aufgeführt im Juni 2009)

"Kommissar Zimmermann" ist die 7. Produktion von ProSzenium.

(Presse-Echo) (Fotogalerie)


Ort der Handlung: Stadttheater Delmenhorst

Zeit der Handlung: Gegenwart


Im Stadttheater Delmenhorst wird Hamlet von Shakespeare gegeben. In der Schlussszene hört man plötzlich ein entsetzliches Röcheln aus dem Souffleurkasten und die Schauspieler ziehen kurz danach die gerade verstorbene Souffleuse auf die Bühne. All dies vor den Augen der Zuschauer, unter denen sich auch Kommissar Zimmermann befindet. Er ist Theaterfan. Seit seiner Kindheit hat er kaum eine Aufführung im Theater versäumt. Schnell stellt er fest, dass die Souffleuse vergiftet wurde. Sie trank aus einer Requisitenflasche, die eigentlich dem Darsteller des Hamlet zugedacht war.

Zimmermann: Das ist eine Möglichkeit, aber was mich zuerst interessiert ist eine Kleinigkeit, die mich irritiert ...

Dahlow: Man will mich umbringen und Sie interessieren sich für Kleinigkeiten

Zimmermannn:
Beruhigen Sie sich, als erstes ...

Dahlow: Als erstes sollten Sie sich daran machen meinen Mörder zu finden!

Zimmermann: Das ist es ja. Aber wenn es Ihr Mörder ist, warum sind Sie dann nicht tot?

Die Ermittlungen stellen die Liebe des Kommissars zum Theater auf eine harte Probe: Er lernt die Eigenheiten und Ticks der von ihm so bewunderten Schauspieler kennen und ihre Eifersüchteleien untereinander. Jeder von ihnen hätte gute Gründe, dem Darsteller den Tod zu wünschen. Dann ist da noch der mondäne Intendant und Regisseur des Stadttheaters und die Requisiteurin, die eine ganz andere Saite in ihm zum Klingen bringt. Und ein Statist, der ihm irgendwie bekannt vorkommt. Wird der Mörder seinen misslungenen Anschlag wiederholen?   


Das Stück von Thomas Matschoß ist eine ebenso spannende wie unterhaltsame Kriminalkomödie, die den alltäglichen Wahnsinn des Theaterlebens humorvoll persifliert. Ganz nebenbei laufen während der Untersuchungen zum Mord auch noch die Probenarbeiten und Aufführungen zu Hamlet, Woyzeck, dem Weihnachtsmärchen und einer Operette getreu der Devise des Intendanten Walter Müller-Nebenburg: "Der Lappen muss hoch!".


Mitwirkende:

  • Markus Zimmermann : Michael Weimann
  • Walter Müller-Nebenburg : Jens Fischer
  • Egbert Dahlow : Herbert Hahn
  • Georg Benzel : Michael Langner
  • Laura-Maria Bergner : Saskia Mosle
  • Martina Gontard : Susanne Lürßen
  • Joachim Palthofen : Heinz-Günther Harms
  • Daniel Bohnacker : Lutz Echtermann
  • Meike Babel : Marieke Borgaes
  • Sophia Terneck : Ines Paetzoldt / Monika Roth
  • Thalia : Lea Borgaes
  • Melpomene : Julia Pohl
  • Hildegard Hansen : Melanie Liebner
  • Platzanweiserin : Angelika Funke
  • Spielleitung : Petra Wahed-Harms
  • Bühnenbau / Bühnenbau : Thorsten Klein / H.-G. Harms / Michael Weimann / Jürgen Müller-Schoenborn
  • Bühnenmalerei : Saskia Mosler / Lisa Klattenhoff (Gastmalerin)
  • Bühnenausstattung : Monika Roth
  • Kostüme : Ira Schönborn / Michael Langner
  • Maske : Susanne Lürßen / Lea Borgaes
  • Requisite / Backstageorganisation : Monika Roth
  • Licht- und Tontechnik : Lars Nitschke / Tom Schmidt
  • Souffleurin : Angelika Funke
  • Aufführungsbetreuung : Elke Hahn / Miguel Luftmann
  • Fotos / Video : Andreas Paetzoldt
  • Redaktion / Öffentlichkeitsarbeit : Ines Paetzoldt
  • Kartenverkauf : Nicole Klein
  • Gastsänger: Bianka Kuhlmann, Dominik Hoppe, Manfred Pfeiffer